Mein Mai PB!

Der Mai war für mich so der richtige Startschuss der Superlative, besser konnte es nicht starten für mich.

Trotz Wetterumschwung von knapp 30 Grad Sonnenschein auf 12 Grad bei Wind und Regen, war ich top motiviert und bin am Mittwoch direkt von der Arbeit ans Wasser gefahren. Alles in Ruhe hergerichtet, das Gewässer nochmal abgefahren und mal geschaut, ob ich Fisch Aktivitäten sehe.
Leider habe ich nichts gesehen durch das trübe Wasser und den vielen kleinen Wellen, also platzierte ich sie dort hin, wo ich sie kurz vorm Laichen vermutete und legte zwei Ruten an das andere Ufer, direkt in die Seerosen .

Die erste Nacht konnte ich keinen Karpfen verzeichnen, nur leider etliche Welse, welche nur so mit meinen Ködern gespielt haben und ihn ununterbrochen vom Platz weggetragen haben .
Ich musste die Nacht oft mit dem Boot raus, die Montagen und Köder kontrollieren und wieder neu ablegen. Die restliche Nacht blieb es dann ruhig .

Der zweite Tag brach an, erstmal in Ruhe aufstehen und schnell was frühstücken, bevor es wieder raus ging die Ruten kontrollieren und wieder nachzufüttern. Die Plätze wurden eben noch schnell kontrolliert mit der Unterwasserkamera, sie waren beide leer geräumt, vermutlich auch durch Weißfische.

Ein Plan musste her für die zweite Nacht, ich entschied mich an den Plätzen zu bleiben und es war verdammt richtig! Nochmal habe ich alle Plätze gut nachgefüttert, mit Partikeln bestehend aus Mais und Tigernüsse, das ganze vermengt mit einem guten Anteil an Groundmix. Als Hakenköder entschied ich mich für einen 30mm Liver-T Lite-Rock und ein gelbes Fake-Maiskorn.

Um 2 Uhr Nachts lief die Rute ab, nach einem 30 minütigen Drill vom Boot aus konnte ich meinen neuen Personal Best verzeichnen mit 25,2 Kg. Die Freude war natürlich groß und ich war mehr als zufrieden.

Das in dieser Nacht noch zwei Fische kommen würden; mit dem hab ich bei Gott nicht gerechnet. Davon einer sogar knapp über die 20 Kg!

Ich war mega Glücklich und zufrieden und hab am zweiten Abend dann meine Pforten geschlossen und völlig durchnässt den Heimweg angetreten!

Rene Steurer

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